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Wanderschuh Meindl Ohio

 

Outdooraktivitäten erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Von einfachen Wanderungen im Vorgebirge bis hin zu Touren im hochalpinen Bereich, können Bewegungsbegeisterte heute ihren Aktivurlaub verbringen. Aufgrund der gesteigerten Anforderungen der zu begehenden Routen, sind natürlich entsprechende Ausrüstungsgegenstände gefragt. Und gerade ein dem jeweiligen Zweck angepasstes und optimiertes Schuhwerk gehört hier an erster Stelle genannt. Sicherlich gibt es in diesem Bereich einige Anbieter, die sich mit innovativen und handwerklich perfekten Lösungen hervortun.

Einer davon ist die Firma Meindl. Dieses Familienunternehmen aus dem bayrischen Kirchanschöring, das schon seit über 300 Jahren als Schuhmachermeisterbetrieb arbeitet, stellt mittlerweile im Jahr eine Millionen Paar Schuhe für die Outdoorbegeisterten in der ganzen Welt her. Da seine eigene Firmenphilosophie als „Tradition in Bewegung“ doppeldeutig verstanden werden kann, ist es nicht verwunderlich, dass die Firma Meindl das Thema Wanderschuh immer weiter zu perfektionieren versucht, dabei allein dem Dienst an den Füßen der Kunden verpflichtet.
Aktuelles Produkt aus dem Hause Meindl ist der Meindl Ohio, der bei einem Test des Magazins „Outdoor“ mit einem „sehr gut“ abschneiden konnte.

 

Dieser Schuh ist optimiert für Wanderungen im Flachland, bis hin zu Pfaden im Mittelgebirge. Weiter rauf fehlt es der Sohle dann auf den Hochgebirgspfaden an Grip, um ein rundum sicheres und bequemes Gehgefühl vermitteln zu können. In der Einzelbewertung überzeugte die „Outdoor“-Redakteure vor allem der Gehkomfort, das Innenklima des Schuhs sowie seine Wetterfestigkeit. Dies sind auch die zentralen Aspekte von Meindl, wo sich die Entwickler des Unternehmens einiges an eigenen Patenten erarbeitet haben. So kommt beim Model Meindl Ohio die Vibram Gummi-Profilsohle zum Einsatz. Diese Sohle zeichnet sich dadurch aus, dass die Fußauflage komplett auf einem PU-Schaumbett aufliegt, und dadurch bestens abgefedert wird. Um der Sohle die nötige Festigkeit zu verleihen, ist diese Fußauflage wiederum in einen sehr viel härteren und dadurch stabileren Sohlenrahmen eingebracht. Das Fussbett selber ist hingegen aus Leder.

Ebenso trägt die Passgenauigkeit des Schafts und das leichtgängige Schürsystem zu diesem angenehmen Wohlgefühl des Gehens bei. Auch beim Innenklima kommt es beim Meindl Ohio zu einer vorteilhaften Melange aus traditionellem Nubukleder und Gore-Tex Gewebe, die den Fuß weich umfasst und ihn atmen lässt. Natürlich ist es neben den Materialien auch ihre Verarbeitung. Denn gerade wenn es um die Wetterfestigkeit geht, ist es wichtig, dass alle Nähte entsprechend präpariert sind, dass auch bei langen Feuchtigkeitseinwirkungen keine Nässe in das Schuhinnere eindringt. Hier beweist sich, dass auch bei einer automatisierten Produktion der Charakter einer Meisterwerkstatt bei Meindl erhalten geblieben ist.

Hitzeschutz beim Wandern

 

Wanderer müssen sich bewusst sein, dass sie bei diesem Hobby Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Dies bedeutet, dass man für jede Wetterlage vorbereitet sein muss.
Bei großer Hitze muss sich der Wanderer besonders schützen, da es bei großer körperlicher Anstrengung zu einer Hitzeerschöpfung kommen kann, die mit blasser Hautfarbe, kaltem Schweiß und niedrigem Blutdruck einhergeht. Grund dafür stellt eine zu geringe Feuchtigkeitszufuhr dar. Hier sollte der Wanderer darauf achten, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Zudem sollte eine Pause eingelegt werden. Doch damit es nicht zu einer Hitzeerschöpfung oder gar einem Hitzschlag kommt, sollte sich der Wanderer bei hohen Temperaturen besonders schützen.
Einen wichtigen Faktor stellt die Kleidung dar. Hier sollte darauf geachtet werden, dass man luftige, lange Hosen trägt, die als Sonnen- und Hitzeschutz dienen. Auch dünne, langärmlige Hemden und eine Kopfbedeckung tragen dazu bei, dass die Haut vor der UV- Strahlung geschützt ist. Im Wandererbedarf wird nach australischem Vorbild Kleidung angeboten, die einen UV-Schutz bietet. Auch die Augen sollten vor der Sonne geschützt werden. Hier ist eine Sonnenbrille mit einem guten UV- Schutz unabdingbar. Um sicher zu gehen, dass der UV- Schutz der Brille wirklich besteht, sollte man seine Brille beim Optiker prüfen lassen.Hautstellen, die nicht durch Kleidung bedeckt sind, müssen mit Sonnencreme geschützt werden. Hier ist besonders auf den, nicht zu niedrigen, Lichtschutzfaktor des Breitbansonnenmittels zu achten. Auch das Schuhwerk sollte beachtet werden. Wanderer können sich beim Laufen durch heißen Sand mit Trekking- oder Turnschuhen schützen. Bei asphaltierter Straße eignen sich Sandalen zur gleichzeitigen Belüftung der Füße. Unabdingbar ist zudem eine Flasche Wasser, um den Wasserhaushalt des Körpers sicherzustellen. Es sollten mindestens 1,5- 2 Liter Wasser am Tag zu sich genommen werden, um einem Hitzschlag vorzubeugen.
Auch die Tageszeit ist für den Hitzeschutz ein entscheidener Faktor. In der Zeit von 11-15 Uhr ist die Sonneneinstrahlung 150mal höher als in den Morgen- oder Abendstunden. Daher sollten Wanderer darauf achten, in dieser Zeit eine Pause zu machen.

Alpinschuh Lowa Cevedale GTX – blau / hellgrau

 

Gesunde Füße durch gutes Schuhwerk, zu schön, um wahr zu sein. Leider. Die meisten Menschen werden mit gesunden Füßen geboren, aber danach werden sie sträflich vernachlässigt, schon in frühester Jugend. Und unsere Füße sollen uns unser ganzes Leben lang tragen, und das möglichst ohne Beschwerden. Doch wie sieht die Praxis aus. Und die Sünde fängt nicht erst beim Kauf minderwertiger und billiger Schuhe an, die schlecht sitzen und nicht atmungsaktiv sind, wodurch es zu vielen Verletzungen kommt, wie Hornhaut, Schweizfüße, Risse, Fuß- und Nagelpilz, um nur einige zu nennen. Nein, auch die Pflege der Füße wird sträflich vernachlässigt, wie regelmäßiges Baden, trocknen der Zehenzwischenräume, Einkremen, Fußnägel kürzen usw.

Doch heute wollen wir etwas Gutes tun für Ihre Füße und Ihnen den Wanderschuh Lowa Cevedale GTX vorstellen, ein Spitzenprodukt der Schuhindustrie und eine Wonne für die Füße. Ein Alpin-Schuh für extremste Bedingungen und alpine Touren, und aufgrund seiner Konstruktion sogar steigeisentauglich. Äußerlich in den Farben blau und hellgrau gestaltet , zeichnet sich dieser Wanderschuh durch die Verarbeitung modernster und edelster Materialien aus, die das Gewicht auf ein Minimum reduzieren und dem Träger ein durch und durch angenehmes Gefühl beim Laufen und Bergsteigen verleihen. Ein Schuh eben, in dem man sich rundherum wohl fühlt, auch nach längerem Tragen, der nicht drückt und nicht scheuert, keine Blasen verursacht, stets eine angenehme Temperatur vermittelt und den Träger immer trockenen Fußes am Ziel ankommen lässt.

Möglich ist dieser Komfort für diesen Markenschuh in der Alpin-Kategorie nur durch die Verarbeitung hochwertiger Materialien aus Gore-Tex, wodurch der Schuh 100 % wasserdicht ist, und das alles bei einem Gewicht von nur 1600 g. Eine eingearbeitete Flex-Zone ermöglicht eine wesentlich leichtere Beugung der Sprunggelenke, die sich wiederum positiv gegen eine frühzeitige Ermüdung der Füße und Überbeanspruchung der Sprunggelenke bemerkbar macht. Dadurch wird auch längeres Wandern und Bergsteigen letztendlich nicht zu einer Qual, sondern bleibt bis zum Ende der Tour ein freudiges Vergnügen. Erwähnt sei noch das eingearbeitete Climate Control System für den Cevedale GTX, das dem Träger auch nach längerem Wandern stets das diesem Schuh eigene wohltemperierte Gefühl verleiht und ihm auch nach längerem Wandern stets trockene Füße garantiert, und das ausschließlich durch die Verarbeitung hochwertigster Materialien, verbunden mit einer meisterhaften Verarbeitungstechnik.

Und es gibt auch Testergebnisse über diesen Spitzenschuh, die nicht unerwähnt bleiben sollen, und ihm u.a. das Testergebnis „überragend“ verleihen, wobei der hohe Gehkomfort in jeder Hinsicht stets erwähnt wird, der diesen Schuh zum idealen Partner zum Wandern und auch bei alpinen Touren macht.

Hanwag – schon lange kein Insider-Tipps für Bergsteiger mehr

 

Hanwag – beste Produkte aus dem Bereich Wandern und Bergseigen

Das Unternehmen Hanwag steht für innovative Schuhprodukte für Wanderer und Bergsteiger, dabei ist diese Firma schon lange nicht mehr nur ein Insider-Tipp für Anhänger dieser Sportgruppe. Der Firmensitz liegt in Vierkirchen in Deutschland, doch es gibt über das ganze Land verteilt, Geschäfte und Zweigstellen, wo man Produkte dieser Firma kaufen kann. Weiterhin betreibt Hanwag einen Online-Shop, wo man bequem von zu Hause, seine gewünschten Schuhe bestellen kann.
Welche Geschichte steckt hinter diesem Unternehmen? Der Name steht für Hans Wagner, den Erfinder und Gründer des Unternehmens. Hans Wagner stammt aus einer Schusterfamilie und wurde so schon früh mit dem Bereich der Schuhherstellung vertraut gemacht. 1921 machte sich dieser dann selbstständig, nachdem er eine neue Methode der Schusterei (das Zwienähen) erlernt hatte. Mit dieser neuen und innovativen Herstellungsart stellte Hans Wagner sogenannte Haferlschuhe her, die besonders unter Wanderer und Bergsteiger einen hohen Absatz fanden. Mitte der 20er Jahre erweiterte er dann seine Produktpalette und stellte von nun ab neben Haferl- und Bergsteigerschuhen aus Skischuhe her. Da diese beiden Sportarten schon damals sehr beliebt waren, wurde die Firma von Hans Wagner schnell bekannt und konnte auch während der Rezession und Weltwirtschaftskrise weiter anwachsen, sodass es Wagner möglich war, neue Arbeiter einzustellen und sein Produktionsgebäude zu erweitern. In den 60er Jahren übergab dann Hans Wagner die Firma seinen Neffen Josef Wagner, der das Unternehmen von 1972 bis 2004 leitete und es zu weiteren Erfolgen führte. 2004 sollte die Firma an die Tochter von Josef Wagner gehen, doch diese erkrankte an Krebs und verstarb. Aus diesen Grund ging die Leitung des Unternehmens an Fremde, außerhalb der Familie Wagner. Da Wagner die Bedingung stellte, dass das Unternehmen seinen Standort und die Arbeiter behalten durfte, war es schwer für ihn die richtige Firma auszuwählen, die die Leitung übernehmen sollte. Schlussendlich entschied ich Wagner für die Firma Fenix Outdoor, die noch heute das Unternehmen leiten.
Welche Produkte und Innovationen kann man bei dieser Firma finden? Das Besondere an dem Unternehmen ist, dass es die Schuhe noch auf traditionelle Weise herstellt. Dies hat dazu geführt das im Laufe der Zeit viele neuartige und sehr vorteilhafte Ski- und Kletterstiefel entstanden, die neben einer sehr guten Verarbeitung eine lange Lebensdauer aufweisen. Zu diesen innovativen Produkten gehören unter anderem: die ersten Skitourenschuhe, Kletterschuhe mit weichen Reibungsklettersohlen, spezielle Schuhe für Gleitschirmflieger und eine sogenannte Ice-Grip-Sohle (die wie der Name schon sagt, durch kleine eingearbeitet Glassplitter, sicheren Halt auf Eis ermöglicht).
Mit diesen vielen einzigartigen und nützlichen Produkten hat die Firma die Bergsteigersehne vollkommen verändert und wird wohl auch in Zukunft neue und einzigartige Schuhe auf den Markt bringen.

Wanderausrüstung – an was man denken sollte

 

Je nachdem wie lange eine Wanderung geplant ist oder über was für ein Gelände sie führt, sind ein paar weitere Ausrüstungsteile von Vorteil.

Ist man beispielsweise auf Hochgebirgsstrecken oder im Schnee unterwegs, sind Teleskopstöcke sehr hilfreich. Sie bieten eine zusätzliche Gleichgewichtsstütze, die vor allem beim Bergabgehen den Oberkörper abstützen und insbesondere zur Schonung der Knie beitragen.

Beim Wandern sind auch Handys eine nützliche Sicherheitshilfe. Man kann nicht nur bei Hochgebirgstouren verunglücken, sondern auch im scheinbar niedrigen Mittelgebirge. Und die Gefahr ist am Größten, wenn man auf Touren unterwegs ist, die in der Regel wenig begangen sind. Ob die Wege dabei flach sind spielt eigentlich keine Rolle, denn unglücklich stolpern kann auch über eine hervorstehende Wurzel.

Wurden früher die Wanderkarten oftmals durch einen Kompass ergänzt, kommen immer mehr kleine Navigationssysteme für Wanderer in Mode, die zwar nicht ganz so günstig sind (ab 200 EUR), dafür aber den Standort punktgenau zeigen und sogar mit Kartenmaterial gefüttert werden können. Die neuen GPS-Systeme funktionieren auch bei schlechten Witterungsbedingungen einwandfrei und sind gerade für Touren in großen, wenig begangenen Gebieten sehr hilfreich. Man sollte aber immer ein bis zwei Ersatzakkus dabei haben.

Was man sonst so auf eine Wanderung mitnehmen sollte, hängt auch von der persönlichen Konstitution ab. Wer ohne Brille kaum etwas sieht, sollte immer eine Ersatzbrille im Rucksack haben. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte auch an kleines Spielzeug denken, damit die Kinder bei Pausen sich auch beschäftigen können. Was neben einer Wanderkarte aber auf keinen Fall fehlen sollte, ist ein Erste Hilfe-Set.

Das sollte neben den üblichen Binden und Pflaster, noch Schmerztabletten und eine Alu-Rettungsdecke beinhalten. Auch ein Multifunktionsmesser kann sehr nützlich sein und wer es besonders auf die Fauna abgesehen hat, sollte stets ein Fernglas bei sich tragen.

Wanderrucksäcke

 

Ein Wanderrucksack ist ein Rucksack, der für längere Tragezeiten geeignet ist. Dazu verfügt er über gute Polsterung und viele Einstellmöglichkeiten, damit man ihn optimal an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Auf Reisen muss ein Rucksack hohen Belastungen standhalten und so kommt der Verarbeitung große Bedeutung zu. In der Regel gilt: Je teurer ein Rucksack, desto besser die Verarbeitung und die Qualität der Materialien.

Ein guter Wanderrucksack sollte auf jeden Fall über einen Hüftgurt verfügen, denn die Hauptlast soll bei einem Wanderrucksack vom Hüftgurt getragen werden und nicht auf den Schultern lasten. Wichtig hierbei ist, dass der Hüftgurt auch wirklich die Hüfte und nicht etwa den Bauch umschließt. Bei einigen Produkten hat man die Möglichkeit die Rückenlänge verstellen, so dass der Rucksack genau an die Körpergröße jeweiligen Trägers angepasst werden kann.

Bei den meisten Wanderrucksäcken wird eine Schaumpolsterung als Rückenauflage benutzt, die direkt am Rücken anliegt. Das hat den Vorteil, dass die Last so weit wie möglich am Rücken liegt und das ist die optimale Position für schwere Last. Der Nachteil aber ist, dass der Rücken schlechter belüftet wird und man eher schwitzt als bei Rucksäcken mit Rahmen und Netzrücken. Die richtige Größe ist das wichtigste Kriterium beim Kauf eines Wanderrucksacks. Nur Rucksäcke, die auf die Körpergröße des Trägers abgestimmt sind, ermöglichen ein angenehmes Tragen. Beim Kauf sollte deswegen auf die Körpergröße, den Hüftumfang und die Schulterbreite geachtet werden. Wenn beispielsweise der Hüftgürtel um den Bauch liegt, ist der Rucksack in jedem Fall zu klein. Es gibt aber auch Modelle mit verstellbarer Rückenlänge.

Je leichter ein Rucksack ist, desto besser ist er zum Wandern geeignet. In der Regel wiegen die meisten Produkte um die zwei Kilogramm. Praktisch sind auch eine integrierte Regenhülle, die bei Regen komplett über den Rucksack gezogen werden kann und eine große Anzahl an kleineren Taschen, um Dinge zu verstauen, an denen man während der Wanderung schnell rankommen möchte.

Wanderkleidung und Wanderschuhe

 

Die richtige Wahl der Wanderkleidung hängt natürlich stark von der Jahreszeit und dem zu erwartenden Wetter ab. Wenn man das Wetter nur vorher immer schon kennen würde, wäre alles viel einfacher. Da es aber mit dem Wetter so eine Sache ist, sollte die Kleidung möglichst vielseitig sein, damit man für alle Wetterverhältnisse gewappnet ist.

Bewährt hat sich das „Zwiebelprinzip“. Dabei werden mehrere Lagen Kleidung übereinander getragen, die man je nach Wetter an- oder ausziehen kann. Typischerweise sieht das so aus: Unterschicht aus Funktionswäsche, die den Schweiß von der Haut weg transportiert. Mittelschicht aus Faserpelz (Fleece), der Feuchtigkeit nach außen transportiert, sich nicht vollsaugt und den Körper warm hält. Die Außenschicht bildet eine wasser- und winddichte Jacke, die idealerweise atmungsaktiv ist.

Doch gerade bei den Jacken gibt es eine riesige Auswahl an Produkten, was die richtige Entscheidung nicht einfach macht. Fürs Wandern erhält man qualitativ gute Überjacken für 100 bis 200 Euro. Je nach Benutzungsart wählt man eine absolut wasserdichte und robuste Hard-Shell-Jacke oder eine Soft-Shell-Jacke, die atmungsaktiver, dafür aber nur wasserabweisend ist. Die Jacke sollte vor allem leicht sein, also unter einem Pfund wiegen, und sich ganz klein zusammenrollen lassen. Schließlich liegt sie die meiste Zeit im Rucksack.

Sie sollte einige gut verschließbare Taschen haben, in denen man das Handy, Kompass oder ein Schweizer Messer verstauen kann. Es gibt inzwischen auch Jacken, bei denen man das Innenfutter herausnehmen kann, was Ideal für Wanderungen bei wechselnden Wetterverhältnissen ist. Wichtig ist aber auch hier, dass – wie bei den Wanderschuhen – die Jacke einfach bequem ist und nicht zwickt oder beim wandern stört.

Auch moderne Wandersocken können den Gehkomfort im Idealfall enorm steigern. Mit Polstern an Ferse und Ballen dämpfen sie die Härten des Weges, ihre weiche Innenseite und eine ausgeklügelte Passform sorgen für einen angenehmen, faltenfreien Sitz.

Wanderschuhe

 

Eines der wichtigsten Bestandteile der Wanderausrüstung – wenn nicht sogar der wichtigste – sind die Wanderschuhe oder Wanderstiefel. Wanderschuhe müssen je nach Verwendungszweck verschiedene Anforderungen erfüllen. Um dem Käufer die Wahl des richtigen Schuhs zu erleichtern, verwenden viele Hersteller inzwischen ein einfaches Klassifizierungssystem: Die Schuhe werden mit Buchstaben von A bis D gekennzeichnet werden. A steht für Wanderschuhe die für leichtes Gelände geeignet sind. D für Schuhe, die im hochalpinen Gelände getragen werden können. Je schwieriger das Gelände, umso höher der Buchstabe.

Für kurze, unkomplizierte Wanderungen sind Leichtwanderschuhe (A) am besten geeignet. Diese Schuhe eignen sich sehr gut für Wanderungen mit leichtem Gepäck auf Waldwegen oder asphaltierten Straßen. Im Handel tragen diese Schuhe auch oft folgende Bezeichnungen: Hiking, All Terrain, Allrounder, ATC Trail oder Active Day.

Für Wanderungen mit Wochengepäck in den Mittelgebirgen, sollten eher einen festeren Wanderstiefel (B) verwendet werden.

Bergwanderstiefel (C) hingegen sind für Wanderungen auf der Straße eher nicht geeignet. Durch ihre feste Verarbeitung sind sie sehr gut für Wanderungen in den hohen Bergen mit gelegentlichen Klettereinlagen geeignet.

Für Wanderungen durch Gletscher oder ähnlich unwegsames Gelände sollten Extremwanderer Alpinstiefel (D) benutzen. Diese sind nicht nur sehr stabil, sondern sie schützen den Fuß auch vor großer Kälte. Wegen ihrer Festigkeit sind diese Schuhe aber auf der Straße kaum zu gebrauchen.

Die wichtigsten beiden Aspekte beim Kauf von Wanderschuhen, sind die Stabilität und die Bequemlichkeit. Es sollte stets darauf geachtet werden, dass die Schuhe groß genug sind, wenn man darin bei Winterwanderungen oftmals  dicke Wollsocken trägt. Es ist auf jeden Fall ratsam, die Schuhe vorher anzuprobieren und einen „Testlauf“ durchzuführen. Wasserfestigkeit ist genauso ein Muss, wie stabile Sohlen. Je nach Schuhtyp (A-C), haben die Sohlen eine bestimmte Dicke. Die Wanderschuhe sollten an der Ferse gut sitzen, während die Zähen genug Luft haben sollten. Rutscht der Fuß hin und her, riskiert man unangenehme Blasen.

Wanderausrüstung – Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

 

Als Stadtmensch kommt man heutzutage viel zu selten dazu, die Natur zu genießen. Eingepfercht zwischen beruflichen Verpflichtungen, dem Familienleben und seinen sozialen Kontakten, kommt das Erlebnis Natur bei vielen Menschen einfach zu kurz.

Wer die Nase voll hat vom Stadtlärm und dem grauschattierten Anblick des urbanen Umfeldes, den zieht es in seiner Freizeit in eines der vielen Wandergebieten, die es in Deutschland und den umliegenden Ländern gibt. Berge, Seen, Wälder, das alles hat unser schönes Land zu bieten. Es gibt eine große Anzahl an Wandergebieten, die mit unterschiedlichen Landschaften die Wanderer verzücken. Auch immer mehr Naturschutzgebiete haben eigene Wanderstrecken, auf denen man die einheimische Fauna und Flora erleben kann.

Doch wer ausgiebige Wandertouren in Angriff nehmen will, der sollte sie auch ausgiebig planen und vorbereiten. Gerade längere Touren oder Wanderungen durch unwegsames Gelände brauchen eine gute und ausführliche Vorbereitung. Nicht nur die Strecke sollte gut ausgearbeitet werden – immerhin sind manche Wandergebiete so groß, dass man sich durchaus darin verlaufen kann -, sondern auch die Ausrüstung für die Wanderung sollte mit Bedacht ausgewählt werden und deren Zustand immer wieder kontrolliert werden.

Wanderfreude wissen, wie wichtig eine gute Wanderausrüstung ist und achten stets auf gute Qualität, denn wer hier spart, der spart am falschen Ende. Gerade bei Kleidung und Schuhwerk, sollte man darauf achten, dass sie stets bequem und angenehm zu tragen sind. Immerhin kann man nicht mitten in den Bergen oder im Wald, einfach die drückenden Schuhe oder eine zwickende Hose wechseln.

Inzwischen gibt es ein breites Angebot an spezieller Wanderausrüstung, die mal mehr, mal weniger belastend für das eigene Portmonee sind – von Markenartikeln bis hin zu Discounterschnäppchen. Natürlich hängt der Preis auch mit der Qualität der Ausrüstung zusammen, aber nicht immer ist das teuerste auch das Beste. Deswegen ist es wichtig zu wissen, worauf es ankommt.