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Zecken – unliebsame Begegnungen in freier Natur

 

zeckenWanderungen und andere Outdoor-Aktivitäten werden häufig von einem lästigen und gefährlichen Plagegeist begleitet: der Zecke. Vor allem wer in Waldgebieten zu Fuß, mit dem Rad oder auch hoch zu Ross unterwegs ist, kann unliebsame Zusammentreffen mit diesen blutsaugenden Insekten nicht vermeiden. Hunde werden ebenfalls gerne von Zecken befallen. Komplett schützen kann sich der Outdoor-Sportler nicht, immer gibt es Körperstellen, wo die Zecke hin gelangt und sich in der Haut festbeißen und verhaken kann. Doch es gibt einige Vorsichts- und Gegenmaßnahmen, um den Biss der Zecke zu vermeiden oder möglichst gefahrlos zu halten.

Was macht die Zecke eigentlich so gefürchtet und so gefährlich?

Das milbenartige Insekt, das auch mit der Spinne verwandt ist, ist ein echter Blutsauger und kann nach dem Biss bzw. Stich seiner Mundwerkzeuge Krankheiten übertragen. Besonders gefürchtete Krankheiten, die durch einen Zeckenbiss ausgelöst werden können, sind Hirnhautentzündung (Meningitis) oder Borreliose, eine äußerst gefährliche bakterielle Infektion, die zum Tod führen kann. Das Insekt hält sich meist von März bis Oktober im Unterholz oder Gebüsch auf und gelangt beim Entlangstreifen auf Kleidung oder Haut. Einfach so vom Baum fallen Zecken entgegen früherer Behauptungen nach neuesten Erkenntnissen nicht.

Welche Kleidung schützt?

Kopfbedeckungen, ein geschützter Nacken, möglichst keine ärmelfreie Oberbekleidung sowie keine kurzen Hosen und offenen Sandalen ohne Socken sind daher empfehlenswert. Vor allem im Wald und in Nähe von Gebüsch sollten Wanderer, Nordic Walker und andere niemals leichtsinnig der Zecke Angriffsflächen durch nackte Haut bieten. Aber auch auf Golf- und Fußballplätzen sowie im Dünengras an der See kann es zu Kontakt mit Zecken kommen.

Unangenehm beim Kontakt mit Zecken: Bevor sie zubeißt, hält sie sich oft stundenlang unbemerkt in warmen Hautritzen auf, auch in Kleidung kann sie stundenlang überleben. Entdeckt man sie dort, sollte man nicht panisch reagieren, sondern die Zecke vorsichtig entfernen. Hat die Zecke erst einmal zugebissen, lässt sich das festgebissene Insekt vorsichtig mit einer speziellen Zeckenzange im Ganzen herausziehen. Faustregel: Niemals an der Zecke zerren oder versuchen, ihr den Kopf abzureißen. Dieser Versuch scheitert immer mit einer Niederlage, da Reste unvermeidlich in der Haut stecken bleiben. Diese können sich dann entzünden, zu Fieber und Infektionen führen. Im Zweifelsfall sollte immer möglichst zeitnah ein Arzt aufgesucht werden. Eine Zeckenzange, die in der Apotheke erhältlich ist, sollte man bei Outdoor-Aktivitäten immer im Gepäck haben. Wo besonders gefährdete Zeckengebiete sind, darüber informieren Gesundheitsämter und Zecken-Informationsdienste auch im Internet.

Immer wieder ist von verschiedenen Mitteln zu lesen, die vorbeugend den Zeckenbefall verhindern sollen.

Grundsätzlich ist zu sagen: Einen optimalen Zeckenschutz gibt es nicht, wer wandert oder sonst Outdoor-Aktivitäten betreibt, muss mit einem Zeckenbiss rechnen. In ganz Europa ist die Zecke in hunderten von Arten inzwischen heimisch, außer in städtisch geprägten Ballungsgebieten findet man sie überall. In Deutschland gelten vor allem die waldreichen Regionen von Baden-Württemburg und Bayern als Zecken-Hochburgen, besonders gefährdet ist die Bodenseeregion.

Fazit:

Das beste vorbeugende Mittel zur Verhütung von Zeckenbissen ist vernünftiges Verhalten. In zeckengefährdeten Regionen, die von Jahr zu Jahr wechseln können, sollten Wanderer besonders vorsichtig sein. Auf keinen Fall sollte von Wanderwegen abgewichen und etwa ins Unterholz gelaufen werden. Dazu sollte man auch mitwandernde Kinder immer wieder anhalten.

Trail Running zu jeder Jahreszeit

 

Schuhe von Montrail für das Training bei jedem Wetter

Wenn man Wandern oder Laufen geht, um sich fit zu halten, dann ist es wichtig sein Training regelmäßig und ohne große Pausen dazwischen zu machen. Besonders bei schlechtem Wetter oder der kalten Jahreszeit kann es dabei schwer sein, weiter sein Training durchzuführen, da die Wetterverhältnisse dafür nicht geeignet sind. Um trotzdem sein Trainingspensum erreichen zu können, kann man bestimmte Kleidung nutzen, die einem vor der Nässe und der Kälte schützt. Besonders wichtig sind hier die Schuhe, da diese oft Feuchtigkeit ausgesetzt sind. Passendes Schuhwerk gibt es dabei von Montrail. Dieser Hersteller hat eine besondere Technik und Material in seinen Schuhen, die sie gut für das Training bei jedem Wetter machen. Dabei sind die Schuhe aber nicht nur Wasserdicht oder Wärmeisolierend, sondern auch Atmungsaktiv, so dass der Schweiß einfach vom Fuß abtransportiert werden kann. Hinzu kommt, dass auch noch die Passform der Schuhe sehr gut ist, was den Laufkomfort erhöht, selbst wenn man diese über längere Strecken trägt.

Wenn man sich hier diese Schuhe mit ihren besonderen Eigenschaften und der vorteilhaften Technik kaufen möchte, kann man im Grunde zwei Anlaufstellen nutzen. Diese wären zum einen das Internet und zum anderen Fachgeschäfte für Schuhe, besonders im Internet ist die Auswahl an entsprechenden Produkten sehr groß, die man zudem noch einfach vergleichen kann, was die Auswahl leichter macht. Hierbei helfen einem Informationen auf den einzelnen Webseiten, wie zum Beispiel: Bewertungen von Kunden, Preislisten, genaue Produktbeschreibungen und natürlich auch Fotos von der Ware. Wenn einem diese Angaben aber nicht ausreichen sollten oder man die Schuhe vor dem Kauf lieber anprobieren möchte, dann sollte man die Geschäfte besuchen. Hier steht einem ein kompetenter Verkäufer zur Seite, der bei der Auswahl helfen kann. Zudem ist es ohne weiteres möglich, die Schuhe ausgiebig auf Passform und Laufkomfort zu testen. Außerdem hat man immer einen Ansprechpartner an seiner Seite, wenn es noch Fragen oder Probleme mit Schuhen von Montrail geben sollte. Negativ bei dieser Variante ist zum einen, dass man mitunter lange Fahrten in Kauf nehmen muss, bis man ein passendes Geschäft gefunden hat. Weiterhin sind die Preise meist höher, als es im Internet der Fall ist. Um auch sicher die richtigen Schuhe für sich finden zu können, sollte man sich zum einen Zeit lassen, da man nur so auch alle Angebote vergleichen kann. Außerdem ist es wichtig, in Ruhe alle gegebenen Informationen durchzulesen, da man hier oft etwas Wichtiges übersehen kann.

Mit diesen beiden guten Kaufmöglichkeiten, der großen Auswahl an Schuhen von Montrail und die Besonderheiten die diese mit sich bringen, ist es einem durchaus einfach möglich, sein Lauftraining zu jeder Jahreszeit auszuüben.

Passende Schuhe für Trailrunning findet man hier: http://www.wanderschuhe.eu/wanderschuhe-shop/typen/cityschuhe-freizeitschuhe-outdoorschuhe.php

Wanderschuhe

 

Eines der wichtigsten Bestandteile der Wanderausrüstung – wenn nicht sogar der wichtigste – sind die Wanderschuhe oder Wanderstiefel. Wanderschuhe müssen je nach Verwendungszweck verschiedene Anforderungen erfüllen. Um dem Käufer die Wahl des richtigen Schuhs zu erleichtern, verwenden viele Hersteller inzwischen ein einfaches Klassifizierungssystem:

Die Schuhe werden mit Buchstaben von A bis D gekennzeichnet werden. A steht für Wanderschuhe die für leichtes Gelände geeignet sind. D für Schuhe, die im hochalpinen Gelände getragen werden können. Je schwieriger das Gelände, umso höher der Buchstabe.

  1. Für kurze, unkomplizierte Wanderungen sind Leichtwanderschuhe (A) am besten geeignet. Diese Schuhe eignen sich sehr gut für Wanderungen mit leichtem Gepäck auf Waldwegen oder asphaltierten Straßen. Im Handel tragen diese Schuhe auch oft folgende Bezeichnungen: Hiking, All Terrain, Allrounder, ATC Trail oder Active Day.
  2. Für Wanderungen mit Wochengepäck in den Mittelgebirgen, sollten eher einen festeren Wanderstiefel (B) verwendet werden.
  3. Bergwanderstiefel (C) hingegen sind für Wanderungen auf der Straße eher nicht geeignet. Durch ihre feste Verarbeitung sind sie sehr gut für Wanderungen in den hohen Bergen mit gelegentlichen Klettereinlagen geeignet.
  4. Für Wanderungen durch Gletscher oder ähnlich unwegsames Gelände sollten Extremwanderer Alpinstiefel (D) benutzen. Diese sind nicht nur sehr stabil, sondern sie schützen den Fuß auch vor großer Kälte. Wegen ihrer Festigkeit sind diese Schuhe aber auf der Straße kaum zu gebrauchen.

Die wichtigsten beiden Aspekte beim Kauf von Wanderschuhen, sind die Stabilität und die Bequemlichkeit. Es sollte stets darauf geachtet werden, dass die Schuhe groß genug sind, wenn man darin bei Winterwanderungen oftmals  dicke Wollsocken trägt. Es ist auf jeden Fall ratsam, die Schuhe vorher anzuprobieren und einen „Testlauf“ durchzuführen.

Wasserfestigkeit ist genauso ein Muss, wie stabile Sohlen. Je nach Schuhtyp (A-C), haben die Sohlen eine bestimmte Dicke. Die Wanderschuhe sollten an der Ferse gut sitzen, während die Zähen genug Luft haben sollten. Rutscht der Fuß hin und her, riskiert man unangenehme Blasen.

Unterschied zwischen Vollleder und Spaltleder bei Gürteln

 

volllederBei den verschiedenen Lederarten auf dem Markt, gibt es mitunter große Unterschiede, besonders was die Verarbeitung und die späteren Eigenschaften von dem Produkt angeht. So auch bei dem Spalt- und Vollleder, das für Gürtel oder andere Lederwaren verwendet wird.

Unter Spaltleder versteht man ein Leder, dass in verschiedene Schichten aufgeteilt wurde. Da die Häute der Tiere, die zu der Lederherstellung verwendet werden, unterschiedlich dick sind, kann man diese entsprechend aufteilen. Bei Rindsleder zum Beispiel, gibt es den sogenannten Narbenspalt.

Hierbei handelt es sich um die oberste Schicht der Tierhaut, die den besten Zusammenhalt und die größte Stabilität und somit auch die beste Qualität bieten. Dann gibt es noch den Fleischspalt, der die mittlere Hautschicht bezeichnet.

Bei diesen ist das Leder meist rau und erinnert an Wildleder. Je nach Gerbung und Nachbearbeitung, kann aber auch diese Schicht, glatt wie der Nabenspalt ausfallen. Die letzte Schicht in der Haut, ist qualitativ minderwertiger, da die Festigkeit und der Zusammenhalt der anderen Schichten nicht gegeben sind. Dieser Spalt wird nur selten für Gürtel verwendet.

Unter dem Begriff Vollleder versteht man hingegen Leder, das alle drei Schichten der Haut, vereint. Damit ist das Vollleder qualitativ hochwertiger als das Spaltleder, aber auch dementsprechend teurer. Weiterhin ist bei Gürteln aus Vollleder, mit einer größeren Dicke des Produkts zu rechnen, was sich unter Umständen, negativ auf den Tragekomfort auswirkt.

Um sich einen Gürtel aus Spalt- oder Vollleder kaufen zu können, kann man vor allem das Internet nutzen. Hier ist aber darauf zu achten, dass man die gegebenen Informationen gut durchliest. Oft wird hier nämlich das Fleischspaltleder als Wildleder bezeichnet. Zu den Angaben, die man auf den Webseiten finden kann, gehören unter anderem:

  • Produktbeschreibungen
  • Rezessionen von Kunden und Experten
  • Preislisten und natürlich auch
  • Fotos der Ware

Weiterhin kann man im Internet die Bestellung einfach und schnell von zu Hause aus durchführen. Nachteilig bei der Webseitenbestellung ist, dass das Produkt nicht immer genau seinen Vorstellungen entspricht, so dass man dieses mitunter wieder umtauschen muss. Eine andere Möglichkeit, die sich für den Kauf der Gürtel anbietet, sind passende Fachgeschäfte. Bei diesen ist es einfach, sich einen genauen Überblick über die Waren zu verschaffen und so das Richtige für sich auszusuchen. Und selbst wenn man noch Hilfe bei der Kaufentscheidung brauchen sollte, kann man die Beratung von einem Verkäufer in Anspruch nehmen.

Bei dieser Methode sollte man aber zum einen damit rechnen, dass die Auswahl nicht so groß ist wie im Web. Außerdem können auch die Preise für die Gürtel, wegen der verschiedenen Lederarten, unterschiedlich ausfallen. Zuletzt ist es noch negativ zu bewerten, dass man mitunter lange Fahrten unternehmen muss, bis man einen passenden Gürtel für sich finden konnte.

Welche Fell- und Ledersorten eignen sich besonders gut für Winterstiefel?

 

Da immer mehr Allergien auftreten auch in Bezug auf Synthetik sollten Sie beim Schuhkauf das mit einbeziehen. Wenn Sie wissen, dass Sie auf Kunststoffe allergisch reagieren bleiben nur die Naturfasern. Und das ist Baumwolle oder von Tieren die Felle. Diese Felle können auch verfilzt werden und Sie halten es darin bei extremen Winterbedingungen aus.

Für das Innenfutter eignet sich das Leder von der Ziege, dem Rind oder auch Schaf. Für die Sohle ist strapazierfähiges Rindsleder geeignet.

Für höherwertiges Fußwerk ist Leder vom Kalb geeignet. Nappaleder bezeichnet meines Erachtens nicht die Tierart, sondern Herstellungsweise und kann sowohl vom Rind, Schwein oder anderen Vierbeinern sein. Es gibt ganz verschiedene Gerb-Arten von Tierfellen. Nach dem gerben und beizen wird das Lederstück evt. noch mit Walzen geprägt. Leder und auch Felle atmen besser, und sind daher besser für Füße geeignet. Turnschuhe sind oft aus Rindsleder. Will man Leder außen besonders rau aussehen lassen wird die Innenseite vom Leder besonders fein bearbeitet.

Lederschuhe, besonders Wildlederschuhe brauchen eine besondere Behandlung. Wenn die Schuhe von außen rau sind gibt es zur Pflege spezielle Pflegesprays. Wildlederschuhe, oder Schuhe die außen rau sind, sehen im Winter gut aus, aber oft ist nicht möglich eine Schuhcreme aufzutragen. Es gibt spezielle Lederöle, die das Leder weicher machen. Bestimmte Verkäufer in Schuhgeschäften sind darauf abgestimmt den Kunden nicht nur Schuhe zu verkaufen, auch noch dazu passend einen Schuhschwamm, ein Schuhspray oder Socken. Hochwertige Schuhe fangen bei ab 80 Euro an. Es gibt Spezialschuhe die vorne an den Zehen breiter sind, auch das tut Ihren Zehen gut. Die Zehen sollten darin Platz haben, und ein halber Daumen Spielraum sollte am Zehen noch leer sein. Nehmen Sie sich daher die Ruhe und probieren Sie Schuhe an. Schuhe müssen passen!

Leder von Exoten werden auch von der Schuhbrache verwendet, wie zum Beispiel Schlangen, Krokodile usw. Was wärmer hält, das hängt meiner Meinung von der Verarbeitung der Leder ab. Bei guter Verarbeitung – da meine ich das Gerben und weitere verarbeiten – sind für die Lederarten vielleicht gleich gut. Bestimmte Leder haben aber bestimmte Eigenschaften. Rindsleder ist sehr strapazierfähig. Wenn nun ein zweites Leder innen im Schuh verarbeitet ist, dann ist der Schuh auch nicht mehr so dünn und damit auch für den Winter geeignet. Oft sind aber im Innenfutter dann Felle bei Winterstiefel. Wie zum Beispiel schweres Fell von Fohlen. Im Allgemeinen atmet Fell und Leder besser als die Kunstleder oder Kunsttextilien.

Für Allergiker sind natürliche Stoffe auch besser, als Synthetik. Das der Schuh dadurch teurer wird ist klar. Dickeres Leder ist meiner Meinung dichter und hält das Wasser besser ab. Wenn Sie Winterschuhe kaufen fragen Sie nach der Verarbeitung der Gerberei. In den Ledern kann auch noch viel Chemie sitzen, und wenn Sie dagegen allergisch sind, war der Schuhkauf wieder nichts.

Backpacking Reisen – Was ist das Faszinierende an Rucksackreisen?

 

Passt Fernweh in einen 45 Liter Rucksack?

Wer schon einmal mit einem Rucksack unterwegs war, mag es bestätigen können:

es handelt sich hierbei um ein Abenteuer, führt weg von Alltäglichem und bereichert an vielseitigen Erfahrungen. Backpacking bietet eine Alternative zu den von Veranstaltern organisierten Reisen und ist eine Herausforderung, die ansteckend wirkt. Ob eine Städtetour, ein Wandertrip, eine Weltreise, ob bezogen auf Kultur oder Natur – die Möglichkeiten sind unendlich.

  • Lust auf Nähe zur Natur und Abenteuer -

Der uralte Traum der Menschen nach Fernem und Fremden lässt sich an der stetigen Entwicklung im Bezug auf Individualtourismus erkennen. Ursprünglich entstanden in den 70er Jahren, erfreute sich das Reisen mit dem Rucksack zunehmend an Beliebtheit. Angestrebt wurden dabei Alternativen zum Massentourismus, die Erkundung touristisch unerschlossener Gebiete und eine Erweiterung der Erfahrungen und Kenntnisse von Land und Leuten.
Vor allem für junge Reisende erweist es sich wegen ihres meist geringen Budgets als ideale Option. Mittlerweile auf eine eigene Branche im Tourismus herangewachsen, existiert eine weitreichende Struktur an preisgünstigen Unterkünften angepasst an die Bedürfnisse der Backpacker.

Dies bedeutet jedoch nicht, dass es keine Abenteuer mehr zu erleben gibt, vielmehr kann gewählt werden, ob das Reiseziel bereits über ausgeprägte infrastrukturelle Angebote verfügen soll und somit das Reisen vereinfacht wird oder noch relativ unerschlossene Gebiete mit einem hohen Abenteuergehalt angestrebt werden sollen.

In jedem Fall werden vielschichtige Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung geboten. Die Idee, nur das Notwendige bei sich zu haben, bringt ein kaum zu übertreffendes Maß an Mobilität mit sich. Es kann spontan entschieden werden welches Ziel als nächstes bevorsteht. Flexibel zu sein und spontan handeln zu können vermittelt ein Freiheitsgefühl, welches sich in Erfahrungsberichten und Bildmaterial vieler Reisender widerspiegelt. Ein Einblick in die Lebensrealität der lokalen Bevölkerung ist gegeben. Anstatt der Distanz, die durch “all inclusive”Anlagen entsteht, geht es bei unabhängigen Reisen auch um Kontakt. Eine andere Option ist die Chance ein auf die Natur bezogenes Reisen zu verwirklichen. Outdoor Erfahrungen lassen sich mit einem Rucksack optimal organisieren.

Keine andere Form lässt es zu, so individuell, flexibel, kreativ und unabhängig unterwegs zu sein wie mit einem Rucksack. Da die Möglichkeiten so breit gefächert sind wie die Kreativität der Unternehmenden es zulässt, ist auch für Jeden etwas dabei, und wer einmal damit angefangen hat träumt bestimmt schon bald vom nächsten Trip in die Ferne. Die Faszination besteht aus einem Erleben abseits von Routine. Oder: Fernweh passt außerordentlich gut in einen 45 Liter Rucksack.

Wandersocken

 

Um eine Wanderung wirklich genießen zu können, egal ob man Wandern als Sport oder als Freizeitbeschäftigung oder Urlaub betreibt, muss man perfekt ausgerüstet sein. Dazu gehören unter anderem gut sitzende Wanderschuhe und Wandersocken. Häufig wird beim Zusammenstellen der Ausrüstung der Wandersocke eher weniger Beachtung geschenkt.

Vorteile von Wandersocken

Dabei kann es zusammen mit den richtigen Schuhen einen beträchtlichen Unterschied machen wenn man Wandersocken trägt. Man sollte diese aus diesem Grund, wenn möglich beim Kauf eines Wanderschuhs gleich mit anprobieren und mit kaufen. Denn es macht am meisten Sinn, seine Wanderschuhe auch gleich mit den richtigen, passenden Wandersocken einzulaufen.

wandersocken-akuWandersocken bieten Ihnen den entsprechenden Tragekomfort und die Belastbarkeit, die man von Wandersocken ebenso wie von Wanderschuhen erwarten muss. Zusätzlich unterstützen Wandersocken den Schuh in seiner Bestimmung. Das heißt, die Wandersocke polstert zusätzlich und fängt Feuchtigkeit ab. Das ist besonders dann wichtig, wenn der Fuß viel schwitzt. Denn so entstehen schnell die berühmten, schmerzhaften Blasen an den Füßen.

Winter Wandersocken

Außerdem können Wandersocken natürlich, je nach Material, auch wärmen und isolieren. Doch meistens ist der Fuß ohnehin durch den Wanderschuh bereits sehr gut geschützt. Beim Material einer Wandersocke gilt es zu beachten, dass es polstert, Feuchtigkeit speichert und wenn möglich Geruchsbildung verhindert. Sie sollten hier 100 % Baumwoll-Socken eher meiden, denn Baumwolle verformt sich bei Aufnahme von Feuchtigkeit und beginnt dann am Fuß zu kleben. So sind Wandersocken entsprechend meist aus einer Mischung von Schurwolle, Polyamid und Elastan erhältlich.

Hitzeschutz beim Wandern

 

Wanderer müssen sich bewusst sein, dass sie bei diesem Hobby Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Dies bedeutet, dass man für jede Wetterlage vorbereitet sein muss.
Bei großer Hitze muss sich der Wanderer besonders schützen, da es bei großer körperlicher Anstrengung zu einer Hitzeerschöpfung kommen kann, die mit blasser Hautfarbe, kaltem Schweiß und niedrigem Blutdruck einhergeht. Grund dafür stellt eine zu geringe Feuchtigkeitszufuhr dar. Hier sollte der Wanderer darauf achten, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Zudem sollte eine Pause eingelegt werden. Doch damit es nicht zu einer Hitzeerschöpfung oder gar einem Hitzschlag kommt, sollte sich der Wanderer bei hohen Temperaturen besonders schützen.
Einen wichtigen Faktor stellt die Kleidung dar. Hier sollte darauf geachtet werden, dass man luftige, lange Hosen trägt, die als Sonnen- und Hitzeschutz dienen. Auch dünne, langärmlige Hemden und eine Kopfbedeckung tragen dazu bei, dass die Haut vor der UV- Strahlung geschützt ist. Im Wandererbedarf wird nach australischem Vorbild Kleidung angeboten, die einen UV-Schutz bietet. Auch die Augen sollten vor der Sonne geschützt werden. Hier ist eine Sonnenbrille mit einem guten UV- Schutz unabdingbar. Um sicher zu gehen, dass der UV- Schutz der Brille wirklich besteht, sollte man seine Brille beim Optiker prüfen lassen.Hautstellen, die nicht durch Kleidung bedeckt sind, müssen mit Sonnencreme geschützt werden. Hier ist besonders auf den, nicht zu niedrigen, Lichtschutzfaktor des Breitbansonnenmittels zu achten. Auch das Schuhwerk sollte beachtet werden. Wanderer können sich beim Laufen durch heißen Sand mit Trekking- oder Turnschuhen schützen. Bei asphaltierter Straße eignen sich Sandalen zur gleichzeitigen Belüftung der Füße. Unabdingbar ist zudem eine Flasche Wasser, um den Wasserhaushalt des Körpers sicherzustellen. Es sollten mindestens 1,5- 2 Liter Wasser am Tag zu sich genommen werden, um einem Hitzschlag vorzubeugen.
Auch die Tageszeit ist für den Hitzeschutz ein entscheidener Faktor. In der Zeit von 11-15 Uhr ist die Sonneneinstrahlung 150mal höher als in den Morgen- oder Abendstunden. Daher sollten Wanderer darauf achten, in dieser Zeit eine Pause zu machen.

Wanderausrüstung – an was man denken sollte

 

wanderausrüstungJe nachdem wie lange eine Wanderung geplant ist oder über was für ein Gelände sie führt, sind ein paar weitere Ausrüstungsteile von Vorteil.

Ist man beispielsweise auf Hochgebirgsstrecken oder im Schnee unterwegs, sind Teleskopstöcke sehr hilfreich. Sie bieten eine zusätzliche Gleichgewichtsstütze, die vor allem beim Bergabgehen den Oberkörper abstützen und insbesondere zur Schonung der Knie beitragen.

Beim Wandern sind auch Handys eine nützliche Sicherheitshilfe.

Man kann nicht nur bei Hochgebirgstouren verunglücken, sondern auch im scheinbar niedrigen Mittelgebirge. Und die Gefahr ist am Größten, wenn man auf Touren unterwegs ist, die in der Regel wenig begangen sind. Ob die Wege dabei flach sind spielt eigentlich keine Rolle, denn unglücklich stolpern kann auch über eine hervorstehende Wurzel.

Wurden früher die Wanderkarten oftmals durch einen Kompass ergänzt, kommen immer mehr kleine Navigationssysteme für Wanderer in Mode, die zwar nicht ganz so günstig sind (ab 200 EUR), dafür aber den Standort punktgenau zeigen und sogar mit Kartenmaterial gefüttert werden können. Die neuen GPS-Systeme funktionieren auch bei schlechten Witterungsbedingungen einwandfrei und sind gerade für Touren in großen, wenig begangenen Gebieten sehr hilfreich. Man sollte aber immer ein bis zwei Ersatzakkus dabei haben.

Was man sonst so auf eine Wanderung mitnehmen sollte, hängt auch von der persönlichen Konstitution ab. Wer ohne Brille kaum etwas sieht, sollte immer eine Ersatzbrille im Rucksack haben. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte auch an kleines Spielzeug denken, damit die Kinder bei Pausen sich auch beschäftigen können. Was neben einer Wanderkarte aber auf keinen Fall fehlen sollte, ist ein Erste Hilfe-Set.

Das sollte neben den üblichen Binden und Pflaster, noch Schmerztabletten und eine Alu-Rettungsdecke beinhalten. Auch ein Multifunktionsmesser kann sehr nützlich sein und wer es besonders auf die Fauna abgesehen hat, sollte stets ein Fernglas bei sich tragen.

Wanderrucksäcke

 

Ein Wanderrucksack ist ein Rucksack, der für längere Tragezeiten geeignet ist. Dazu verfügt er über gute Polsterung und viele Einstellmöglichkeiten, damit man ihn optimal an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Auf Reisen muss ein Rucksack hohen Belastungen standhalten und so kommt der Verarbeitung große Bedeutung zu. In der Regel gilt: Je teurer ein Rucksack, desto besser die Verarbeitung und die Qualität der Materialien.

Ein guter Wanderrucksack sollte auf jeden Fall über einen Hüftgurt verfügen, denn die Hauptlast soll bei einem Wanderrucksack vom Hüftgurt getragen werden und nicht auf den Schultern lasten. Wichtig hierbei ist, dass der Hüftgurt auch wirklich die Hüfte und nicht etwa den Bauch umschließt. Bei einigen Produkten hat man die Möglichkeit die Rückenlänge verstellen, so dass der Rucksack genau an die Körpergröße jeweiligen Trägers angepasst werden kann.

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