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Wanderausrüstung – an was man denken sollte

 

Je nachdem wie lange eine Wanderung geplant ist oder über was für ein Gelände sie führt, sind ein paar weitere Ausrüstungsteile von Vorteil.

Ist man beispielsweise auf Hochgebirgsstrecken oder im Schnee unterwegs, sind Teleskopstöcke sehr hilfreich. Sie bieten eine zusätzliche Gleichgewichtsstütze, die vor allem beim Bergabgehen den Oberkörper abstützen und insbesondere zur Schonung der Knie beitragen.

Beim Wandern sind auch Handys eine nützliche Sicherheitshilfe. Man kann nicht nur bei Hochgebirgstouren verunglücken, sondern auch im scheinbar niedrigen Mittelgebirge. Und die Gefahr ist am Größten, wenn man auf Touren unterwegs ist, die in der Regel wenig begangen sind. Ob die Wege dabei flach sind spielt eigentlich keine Rolle, denn unglücklich stolpern kann auch über eine hervorstehende Wurzel.

Wurden früher die Wanderkarten oftmals durch einen Kompass ergänzt, kommen immer mehr kleine Navigationssysteme für Wanderer in Mode, die zwar nicht ganz so günstig sind (ab 200 EUR), dafür aber den Standort punktgenau zeigen und sogar mit Kartenmaterial gefüttert werden können. Die neuen GPS-Systeme funktionieren auch bei schlechten Witterungsbedingungen einwandfrei und sind gerade für Touren in großen, wenig begangenen Gebieten sehr hilfreich. Man sollte aber immer ein bis zwei Ersatzakkus dabei haben.

Was man sonst so auf eine Wanderung mitnehmen sollte, hängt auch von der persönlichen Konstitution ab. Wer ohne Brille kaum etwas sieht, sollte immer eine Ersatzbrille im Rucksack haben. Wer mit Kindern unterwegs ist, sollte auch an kleines Spielzeug denken, damit die Kinder bei Pausen sich auch beschäftigen können. Was neben einer Wanderkarte aber auf keinen Fall fehlen sollte, ist ein Erste Hilfe-Set.

Das sollte neben den üblichen Binden und Pflaster, noch Schmerztabletten und eine Alu-Rettungsdecke beinhalten. Auch ein Multifunktionsmesser kann sehr nützlich sein und wer es besonders auf die Fauna abgesehen hat, sollte stets ein Fernglas bei sich tragen.

Wanderrucksäcke

 

Ein Wanderrucksack ist ein Rucksack, der für längere Tragezeiten geeignet ist. Dazu verfügt er über gute Polsterung und viele Einstellmöglichkeiten, damit man ihn optimal an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann. Auf Reisen muss ein Rucksack hohen Belastungen standhalten und so kommt der Verarbeitung große Bedeutung zu. In der Regel gilt: Je teurer ein Rucksack, desto besser die Verarbeitung und die Qualität der Materialien.

Ein guter Wanderrucksack sollte auf jeden Fall über einen Hüftgurt verfügen, denn die Hauptlast soll bei einem Wanderrucksack vom Hüftgurt getragen werden und nicht auf den Schultern lasten. Wichtig hierbei ist, dass der Hüftgurt auch wirklich die Hüfte und nicht etwa den Bauch umschließt. Bei einigen Produkten hat man die Möglichkeit die Rückenlänge verstellen, so dass der Rucksack genau an die Körpergröße jeweiligen Trägers angepasst werden kann.

Bei den meisten Wanderrucksäcken wird eine Schaumpolsterung als Rückenauflage benutzt, die direkt am Rücken anliegt. Das hat den Vorteil, dass die Last so weit wie möglich am Rücken liegt und das ist die optimale Position für schwere Last. Der Nachteil aber ist, dass der Rücken schlechter belüftet wird und man eher schwitzt als bei Rucksäcken mit Rahmen und Netzrücken. Die richtige Größe ist das wichtigste Kriterium beim Kauf eines Wanderrucksacks. Nur Rucksäcke, die auf die Körpergröße des Trägers abgestimmt sind, ermöglichen ein angenehmes Tragen. Beim Kauf sollte deswegen auf die Körpergröße, den Hüftumfang und die Schulterbreite geachtet werden. Wenn beispielsweise der Hüftgürtel um den Bauch liegt, ist der Rucksack in jedem Fall zu klein. Es gibt aber auch Modelle mit verstellbarer Rückenlänge.

Je leichter ein Rucksack ist, desto besser ist er zum Wandern geeignet. In der Regel wiegen die meisten Produkte um die zwei Kilogramm. Praktisch sind auch eine integrierte Regenhülle, die bei Regen komplett über den Rucksack gezogen werden kann und eine große Anzahl an kleineren Taschen, um Dinge zu verstauen, an denen man während der Wanderung schnell rankommen möchte.

Wanderausrüstung – Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

 

Als Stadtmensch kommt man heutzutage viel zu selten dazu, die Natur zu genießen. Eingepfercht zwischen beruflichen Verpflichtungen, dem Familienleben und seinen sozialen Kontakten, kommt das Erlebnis Natur bei vielen Menschen einfach zu kurz.

Wer die Nase voll hat vom Stadtlärm und dem grauschattierten Anblick des urbanen Umfeldes, den zieht es in seiner Freizeit in eines der vielen Wandergebieten, die es in Deutschland und den umliegenden Ländern gibt. Berge, Seen, Wälder, das alles hat unser schönes Land zu bieten. Es gibt eine große Anzahl an Wandergebieten, die mit unterschiedlichen Landschaften die Wanderer verzücken. Auch immer mehr Naturschutzgebiete haben eigene Wanderstrecken, auf denen man die einheimische Fauna und Flora erleben kann.

Doch wer ausgiebige Wandertouren in Angriff nehmen will, der sollte sie auch ausgiebig planen und vorbereiten. Gerade längere Touren oder Wanderungen durch unwegsames Gelände brauchen eine gute und ausführliche Vorbereitung. Nicht nur die Strecke sollte gut ausgearbeitet werden – immerhin sind manche Wandergebiete so groß, dass man sich durchaus darin verlaufen kann -, sondern auch die Ausrüstung für die Wanderung sollte mit Bedacht ausgewählt werden und deren Zustand immer wieder kontrolliert werden.

Wanderfreude wissen, wie wichtig eine gute Wanderausrüstung ist und achten stets auf gute Qualität, denn wer hier spart, der spart am falschen Ende. Gerade bei Kleidung und Schuhwerk, sollte man darauf achten, dass sie stets bequem und angenehm zu tragen sind. Immerhin kann man nicht mitten in den Bergen oder im Wald, einfach die drückenden Schuhe oder eine zwickende Hose wechseln.

Inzwischen gibt es ein breites Angebot an spezieller Wanderausrüstung, die mal mehr, mal weniger belastend für das eigene Portmonee sind – von Markenartikeln bis hin zu Discounterschnäppchen. Natürlich hängt der Preis auch mit der Qualität der Ausrüstung zusammen, aber nicht immer ist das teuerste auch das Beste. Deswegen ist es wichtig zu wissen, worauf es ankommt.